Eine Fräse wie die P2 noch weiter verbessern – geht das?

 

Alles was jetzt an dieser Fräse noch geändert wird dient eigentlich nur noch der Fertigung als Erleichterung der Herstellung. Die „alte“ P2 war schon perfekt, aber bei der Herstellung waren zu viele Bearbeitungsschritte nötig. Um es klar zu sagen, zu viel Arbeit für zu wenig Geld. Nur darum wurde die P2 geändert. Das Ergebnis ist eine sehr starke Fräse mit guter Dynamik, wo auch „Wirbelfräsen“ möglich ist (kann die alte P2 natürlich auch). Unglaubliche Genauigkeit gepaart mit Kraft und Zuverlässigkeit ist das Endergebnis einer „ewigen“ Entwicklung dieser Fräse (seit weit über 7 Jahren). 

 

Zunächst mal einige Bilder der neuen P2 - Bauart 2016 (in den Bildern ist die schwere Ausführung mit P3-Z-Achse zu sehen):

P2

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Der Frästisch, aber noch ohne die mittigen Querprofile.
An den Y-Abschlußplatten sind noch zwei Bohrungen für eine Verstärkung vorgesehen, aber das kommt später.

Der Antrieb der X-Achse. Mit Zahnriemen 1:1,25 untersetzt.
Die normale Spindelsteigung von 10 mm wird also auf eine Spindelsteigung von 8 mm untersetzt, was ideal ist.

Das Loslager der X-Achse. Unter der Loslagerhülse sehen Sie eine Bohrung, diese ist für eine Verstiftung vorgesehen, wenn die Maschine ideal ausgerichtet ist und läuft.

 

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Der Frästisch mit angetriebener Mutter der Y-Achse. Wie Sie sehen, ist die Spindel nicht mittig montiert. Normal werden Sie zumeist im ersten Drittel des Arbeitsbereiches arbeiten und darum diese Montage, wo der Portalverzug minimiert wird.

Der Antrieb der X-Achse mit 60 mm Schrittmotor. Auch Motore mit einem höherem Anschlussterminal sind natürlich möglich.

Die Teile des Festlagers des Portalantriebs (X-Achse). Hoch genau und sehr belastbar über Jahre. Dort ändert sich nichts, auch nicht nach sehr langer Betriebszeit (ist eben fest).

 

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Das Portal mit Z-Achse (die Z-Achse hat 5 mm Steigung). Bei geeigneten Schrittmotoren können Sie diese Z-Achse ruhig mit einer Spindel bis etwa 15 kg Gewicht ausgeschaltet belasten.

Mal alles zusammen. Stärker wird die P2 auch in Zukunft
nicht mehr gemacht. Mehr Stärke würde einen Verlust der Dynamik bedeuten und sicher keinen Vorteil mehr bringen.

Die Spindeln der X und Y-Achse haben 10 mm Steigung. Beide Muttern sind Flanschmuttern mit 6 Kugelumläufen und leicht vorgespannt (Umkehrspiel < 0,02 mm).

 

Die Spindeln sind zwar im EMS-Einkauf T7-Genauigkeit, werden aber vor Auslieferung noch mal vermessen. Hat also eine Spindel eine viel größere Abweichung wie T4-Spindeln, wird diese nicht verbaut. Sie können also sicher sein, dass die ausgelieferten Spindeln hoch genau sind. Das gilt für alle EMS-Maschinen und wurde auch in der Vergangenheit so gehandhabt (sogar auch bei den früheren Auslieferungen der Trapezgewindespindeln).

Die Höhe der P2 ist bei allen Maschinen 855 mm (von der Aufstellfläche bis ganz oben über der Zahnriemenscheibe der Z-Achse). Bei der Höhe sollten Sie aber für Schleppkette usw. 100 mm zugeben, wenn Sie eine Umhausung bauen. Durchlass unter dem Portal bis Alufläche ist 225 mm. Z-Achse-Unterkante bis Alufläche ist 235 mm. Da die Wangen nach hinten geneigt sind und der Antrieb der neuen X-Achse auch noch nach hinten aufträgt, entsteht ein Überstand von Y (Tischlänge) von etwa 180 mm (wird noch auf 150 mm reduziert, aber zunächst nicht). Der Tischabstand von der Wand in Y-Richtung (Tischlängsrichtung) muss also 180 mm sein. Alle Schrittmotore sind NEMA 23 oder NEMA 24 mit 47 mm Befestigungsabstand (oder auch 50 mm, dann bitte aber Bescheid geben) und bitte mit 8 mm Welle kaufen...

 

Einige Fräsergebnisse meiner Kunden mit der P2:

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Hallo liebe Kunden, hier könnte Ihr Foto zu sehen sein...

Also "ran an die Fräse und Foto senden".

 

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